Politik zum Anfassen e.V.

Die Partizipationsagentur.

Sie möchten Jugendliche beteiligen an Politik, Stadtentwicklung, Medien, Ausbildung, Kultur, Musik und mehr.

Sie möchten Lust machen auf Demokratie, unabhängig von Bildung oder Alter.

Sie möchten Beteiligungsprojekte mit Spaß und konkret nutzbaren Ergebnissen.

 

Dann sind wir die Richtigen an Ihrer Seite! Politik zum Anfassen e.V. macht Lust auf Demokratie. Mit Planspielen, FilmenUmfragen, Mitmachausstellungen und vielem mehr verbinden wir bundesweit Jugendbeteiligung mit Politischer Bildung, die Spaß macht und wirkt. Unabhängig, überparteilich, gemeinnützig und vielfach ausgezeichnet.

 

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Projekte zu machen! 

  

Dr. Heike Labenski (Vorsitzende) 

Monika Dehmel (Gründerin und Geschäftsführerin) 

Gregor Dehmel (Gründer und Projektleiter)

 



So überrascht wurden wir noch nie!


Die ersten Demokratie-Orte sind ausgezeichnet!

Was haben das GDA-Wohnstift, die Tellkampfschule, HannoverMachen vom Bürgerbüro Stadtentwicklung, die Lernoase, der Lister Turm, die Kita KiBaWuLa und Praemandatum gemeinsame? 

 

Sie sind ausgezeichnete Demokratie-Orte. Einen wunderbaren interaktiven Rundgang durch die Orte, die Erklärung, warum das Projekt zum Scheitern verurteilt ist und wie Ihr selbst Demokratie-Ort werden könnt, findet Ihr auf der Hannoverliebe-Seite: https://hannoverliebe.de/projects/v/demokratie-orte


Sonderpreis Demokratieförderung bei der Google Impact Challenge

Markus Mielek/Google LLC
Markus Mielek/Google LLC

Stell Dir vor, Du fährst nach Berlin, ahnst wirklich absolut überhaupt gar nichts und gewinnst den Sonderpreis "Demokratieförderung" bei der Google Impact Challenge 2018...

Im April kam der Anruf von Google, dass Politik zum Anfassen e.V. leider nicht unter den 10 Finalisten der Leuchtturm-Projekte sei. Aber trotzdem sollten wir zum Finale der Google Impact Challenge nach Berlin kommen, wir könnten am Rande der Veranstaltung spannende Menschen kennenlernen, sagte uns Doro von Google am Telefon. Das sei die gute neben der schlechten Nachricht.

 
Von tausenden Bewerbungen erst unter den den letzten 30, Hangout mit Google und Ashoka, das Ziel zum Greifen nahe und dann... Unser Idee also durchgefallen. Was hatten wir falsch gemacht? Wo war das Konzept noch nicht ausgereift? Verunsichert machten wir uns daran, die Finanzierung der App irgendwie anders zu realisieren. Oder sollten wir die Idee vielleicht sogar ganz aufgeben?
 
Und wir fuhren mit gemischten Gefühlen nach Berlin zur Preisverleihung der Google Impact Challenge 2018. Wir sollten zuschauen, wie 60 andere Teams Ihre Siege feierten - um dann *wen?!* zu treffen? 
 
Ob wir auch wirklich kämen schrieb Doro von Google einen Tag vorher, hier sei zur Sicherheit ihre Handynummer. Wen wir denn treffen würden, fragten wir zurück, wir seien schon zu lange verheiratet, als dass wir Lust auf Blind Dates hätten.

Bis zum Ende der Veranstaltung in Berlin Kreuzberg war klar: Wir sind die einzigen, für die es hier nicht spannend ist. Doro würde nach der Show rechts neben der Bühne auf uns warten, die hatten wir getroffen, kurzes Hallo, keine Zeit, Headset, busybusy, eine Jurorin war abhanden gekommen. 
 
Wir feierten die Veranstaltung mit einem anderen Projekt aus Hannover, die wir getroffen hatten: jukus hatten gelbe Punkt auf ihren Namensschildern. Blaue Punkte = zwei Tage bei Google in Hamburg, gelbe Punkte = je 20.000 Euro für 50 Lokale Projekte. jukus hatte für Ihre tollen Tauschmärkte hochverdient einen Preis gewonnen.
 
Als alles schon vorbei war, alle Preise vergeben, wurde auf der Bühne von einem Sonderpreis gesprochen, der Management und Mitarbeiter von Google besonders am Herzen läge. Puh. Jetzt kam es knüppelhart: Das Recht auf Mitbestimmung, Lokale Demokratie, junge Menschen - das waren alles Themen, die uns irgendwie bekannt vorkamen... - welcher unserer Marktbegleiter würde jetzt mit so einer großen Förderung bedacht werden. Und warum zum Teufel hätte man uns als Zuschauer extra dazu eingeladen...?!
 
Und dann bemerkten wir plötzlich die Kameras, die auf uns gerichtet waren und Doro, die auf der falschen Seite der Bühne stand und zu uns hinüber grinste und wir sahen unser Projekt-Bild riesengroß auf der zentralen Leinwand und hörten unseren Namen. Und wir konnten auf der Bühne diese unglaubliche Förderung in Empfang nehmen und schauten in viele strahlende Gesichter des Google-Teams. Gänsehaut pur und zitternde Knie. Das uns das nochmal passiert nach all den Jahren... Wir dachten wirklich, wir hätten schon alles erlebt.
 
Im Nachhinein erfuhren wir: Alle Google-Mitarbeiter hatten von der Überraschung gewusst und länder- und kontinent-übergreifend gezittert, ob ihnen diese Überraschung mit uns auch wirklich gelingen würde. 
 
Sogar in die Projekte-Galerie im Eingang (in der wir natürlich anfangs fehlten) hatte man uns heimlich während der Veranstaltung dazugehängt und eine Mitarbeiterin war uns unbemerkt vom Check-In an nicht mehr von der Seite gewichen, damit wir nicht etwa vor der Zeit gingen oder gar einen „Bio-Break“ zum fraglichen Zeitpunkt einlegen würden...

Politik zum Anfassen e.V. kann nun mit der europaweiten Realisierung einer kommunalpolitischen Mitmach-App beginnen, die Lust auf Demokratie und Beteiligung macht. Wenn alles klappt, ist die App nach einer Pilot-Phase in Langenhagen schon bei der Jugendbeteiligung zu Hannovers Kulturhauptstadt-Bewerbung im Einsatz.

Der Exportschlager "Pimp Your Town!", als "offline-Planspiel" 2009 in Hannover erfunden, mittlerweile deutschlandweit geschätzt und mit über 500 umgesetzten Schüler-Ideen eines der erfolgreichsten Jugendbeteiligungs-Modelle überhaupt, bekommt endlich einen online-Ableger. Denn Kommunalpolitik ist überall. Da ist es gut, dass es mit dem Smartphone ein Gerät gibt, das auch überall dabei ist.
 
Wer unsere Arbeit in den letzten 12 Jahren verfolgt hat weiß, dass wir schon so einige tolle Preise und Förderungen bekommen haben. Aber Chapeau!, Google: SO überrascht hat uns wirklich noch niemand!

Bundesverdienstkreuz für Politik zum Anfassen e.V.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete am Dienstag, 22. Mai in Schloss Bellevue 24 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Anlass ist der 69. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai. 

 

Aus der Rede des Bundespräsidenten: "Eine Ordensverleihung in einem Schloss – was ist das denn für eine verzopfte Veranstaltung? Wie passt denn so etwas in unsere moderne Demokratie? (...) Wir brauchen Menschen, die junge Leute zum Engagement ermutigen und ihnen vermitteln, dass neben Streit in der Sache auch Fairness und Respekt notwendig sind. (...) Die Menschen, die wir gleich auszeichnen, haben alle auf eindrucksvolle Weise das Schicksal in die Hand genommen – nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch zugunsten ihrer Mitmenschen. Sie haben sich damit in herausragender Weise um unser Land verdient gemacht, und ich wünsche mir, dass der Verdienstorden dazu beiträgt, dass ihre großartigen Beispiele weiter Schule machen – für unser Land, für Europa und für die Demokratie der Zukunft." (Die ganze Rede hier.)

 

Unser Verleihungs-Text: "Ihr Motto lautet: "Wir machen Lust auf Demokratie". Und genau das erreichen Monika und Gregor Dehmel seit mehr als 20 Jahren bei Schülerinnen und Schülern. 2006 gründete das Ehepaar den Verein Politik zum Anfassen. Seitdem initiieren und organisieren die beiden Psychologen politische Bildungsprogramme für junge Menschen. Dazu gehören das kommunalpolitische Planspiel "Pimp Your Town!", die "Faktenwerkstatt" zum Wert von Nachrichten und Fake News oder Filmprojekte wie "Kartoffel werden" über Einbürgerungen. Was als lokales ehrenamtliches Projekt begann, ist so erfolgreich geworden, dass damit heute jedes Jahr mehr als 10.000 junge Menschen aus ganz Deutschland erreicht werden. Mit ihren innovativen Projekten ermutigen Monika und Gregor Dehmel Jugendliche, selbst aktiv zu werden und über die Zukunft unseres Landes mitzubestimmen."

 

Wir sind super stolz und dankbar, das unser Verein in Person unserer Gründer diese unglaubliche Auszeichnung erhält - stellvertretend für alle, die unsere Projekte möglich machen als Schülerin und Schüler, Lehrerin und Lehrer, Politikerin und Politiker, Verwaltungsmitarbeiterin und Verwaltungsmitarbeiter, Eltern, Förderer, Projektpartner, Freiwillige und Freiwilliger, Auszubildende und Auszubildender, Mitarbeiterin und Mitarbeiter, Vorstandsmitglied, Expertin oder Experte in unseren Projekten und so viele andere mehr: Ihr seid ausgezeichnet!

 


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