Bürgersteige aus Gummi. Mehr Wochenmärkte. Deutschkurse für Flüchtlinge. Mehr Blitzer und Hindernisse auf den Straßen. Ein arbeitsfreier Tag für Eltern. Sprechende, leuchtende Mülleimer. Kinder, die zwei Mal pro Woche die Lehrer unterrichten. Mini-Zoos in Wohngebieten. Eine Getränkebar im Klassenraum. Nur noch Elektro-Autos in der Stadt.

 

Woran soll man Kinder beteiligen? Wo können Grundschüler schon mitreden? Bereits Kinder haben eine genaue Vorstellung davon, in was für einer Stadt sie leben wollen. Schon 8jährige sind fähig, über Themen wie Integration von Flüchtlingen, Stadtentwicklung und Mobilität zu diskutieren und eigene Ideen zu entwickeln. 

 

 

Der Kinderrat ist Preisträger des Primus-Preises Januar 2017
Der Kinderrat ist Preisträger des Primus-Preises Januar 2017

Überall mitreden lassen

 

Bis zu 60 Dritt- und Viertklässler aus bis zu 20 Schulen bilden den jüngsten Rat ihrer Kommune. Sie bekommen eine spielerische Einführung in die Kommunalpolitik und erarbeiten gemeinsam Ideen, wie die Stadt oder Gemeinde verbessert werden kann. Sie schreiben Anträge zu Themen wie Mobilität, Wohnen, Flüchtlinge, Bauen und Verkehr und diskutieren diese unter Leitung des Ratsvorsitzenden im Rathaus bei einer fiktiven Ratssitzung und stimmen darüber ab. 

 

Lehrerprogramm mit Mehrwert

 

Die begleitenden Lehrkräfte netzwerken in einer parallel stattfindenden Veranstaltung und tauschen sich über gute Ideen zu aktuellen Herausforderungen im Schulalltag aus.

 

Im Kinderrat erleben die Schülerinnen und Schüler, wie spannend und wirksam lokale Demokratie sein kann und helfen, ihre Kommune noch lebenswerter zu machen. 

 

Demokratie lernen von Anfang an

 

Das parlamentarische Verfahren eigent sich ideal für Beteiligung: Es zählt nicht, wie laut oder schnell jemand ist, wie klug oder wie eloquent: Jeder kann seine Ideen einbringen, alle haben sie vor sich liegen und können sie lesen, können sich melden, alle müssen zuhören und am Ende hat jeder genau eine Stimme. So machen wir schon den Jüngsten Lust auf Demokratie und zeigen ihnen die Wirksamkeit parlamentarischer Verfahren. An einem Vormittag. Mit ganz viel Spaß.

 

Darf's noch mehr sein?

 

Naturlich haben wir auch Angebote für die „Großen“: Im Planspiel „Pimp Your Town!“, das über drei Tage läuft, beteiligen wir über 100 Jugendliche an der Kommunalpolitik, lassen sie mit Politikerinnen und Politikern diskutieren und ihre eigenen Ideen abstimmen. Dabei erleben sie kommunale Selbstverwaltung hautnah. Schauen Sie sich auf unserer Seite um!

 

Dieses und viele weitere Projekte wie Umfragen oder Filme entwickeln wir für Kommunen von ganz klein bis sehr groß in ganz Deutschland. Unser Team aus erfahrenen Projektleitern und jungen Freiwilligen freut sich, mit Ihnen gemeinsam junge Menschen für lokale Demokratie und kommunale Selbstverwaltung zu begeistern.

 

Wir gestalten auch für Sie eine Kinderbeteiligung, die wirkt. Schicken Sie uns eine Mail an politik@zumanfassen.de, rufen Sie uns an: (0511) 37 35 36 30 oder nutzen Sie ganz bequem dieses Formular:

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