Fragebogen: ASchuBi500

1. Wie alt bist du?
       Jahre

2. Bist du ein
Junge Mädchen

3. Auf was für eine Art Schule gehst du?
Gymnasium Förderschule
Gesamtschule BBS
Realschule Andere
Hauptschule
Oberschule

4. In welche Klasse gehst du?
       Klasse

5. Wie viele Jahre bist du oder warst du Klassensprecher oder Klassensprecherin?
       Jahre

6. Wie viele Jahre bist du oder warst Schülersprecher oder Schülersprecherin?
       Jahre

7. Bei welchen Entscheidungen an deiner Schule wurdest du schon einmal gefragt?


8. Bei welchem Thema würdest du an deiner Schule gerne mitreden?


9. Zu wem gehst du, wenn du eine Idee/ einen Verbesserungsvorschlag hast?
Klassenlehrer oder Klassenlehrerin Schulleitung
Vertrauenslehrer oder Vertrauenslehrerin Zu:
Schülervertretung

10. Was hat deine SV schon alles erreicht/ auf die Beine gestellte? (Veranstaltung, Vollversammlung, Schulfest, Umgang mit Beschwerden, ...)


11. Warum hast du dich bei der letzten Schülersprecherwahl aufstellen lassen?
Habe ich nicht Ich halte das Amt für wichtig
Ich wollte es mal ausprobieren Es war ein Scherz
Kein anderer wollte es Darum:
Ich wollte meine Idee durchsetzen
Jemand hat mich vorgeschlagen

12. Denkst du, dass...
deine Meinung an der Schule zählt?
ja, absolut 1 2 3 4 5 6 überhaupt nicht

13. Denkst du, dass...
die Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern von den Politikerinnen und Politikern im Rathaus gewünscht ist?
ja, absolut 1 2 3 4 5 6 überhaupt nicht

14. Denkst du, dass...
du von deiner Schülervertretung gut vertreten bist?
ja, absolut 1 2 3 4 5 6 überhaupt nicht

15. Denkst du, dass...
Klassensprecherinnen und Klassensprecher etwas bewegen können?
ja, absolut 1 2 3 4 5 6 überhaupt nicht

16. Denkst du, dass...
Schülersprecherinnen und Schülersprecher etwas bewegen können?
ja, absolut 1 2 3 4 5 6 überhaupt nicht

17. Denkst du, dass...
die SV-Arbeit auch Spaß machen kann?
ja, absolut 1 2 3 4 5 6 überhaupt nicht

18. Die Wahl zum Schulsprecher oder zur Schulsprecherin ist etwas besonderes
stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 stimmt nicht

19. Einen Schulsprecher oder eine Schulsprecherin zu haben, ist mir wichtig
stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 stimmt nicht

20. Die Arbeit der Schülervertretung ist mir wichtig
stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 stimmt nicht

21. Mitbestimmen in der Schule ist wichtig
stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 stimmt nicht

22. Mitbestimmen in der Stadt ist Wichtig
stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 stimmt nicht

23. Meine Schule ist gut so, wie sie ist
Stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 Stimmt nicht

24. An meiner Schule kann man vieles verbessern
stimmt absolut 1 2 3 4 5 6 stimmt nicht

25. In der Schule würde ich mich gern weniger beteiligen müssen oder mehr beteiligen dürfen
weniger -5 -4 -3 -2 -1 +1 +2 +3 +4 +5 mehr

26. In der Stadt würde ich mich gern weniger beteiligen müssen oder mehr beteiligen dürfen
weniger -5 -4 -3 -2 -1 +1 +2 +3 +4 +5 mehr


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Dieses Formular wurde mit GrafStat (Ausgabe 2017 / Ver 4.428) erzeugt.
Ein Programm v. Uwe W. Diener 03/2017.
Informationen zu GrafStat: http://www.grafstat.de

Und warum heißt ASchuBi500 so, wie es heißt?

ASchuBi ist einfach. Das ist der "Ausschuss für Schule und Bildung", ein Fachausschuss des Rates der Landeshauptstadt Hannover. Da 64 Ratsmitglieder Politik ehrenamtlich betreiben (der Oberbürgermeister als 65. Ratsmitglied macht das hauptamtlich), können die sich natürlich nicht in alle Themen, die in einer Halbmillionen-Stadt entschieden werden müssen, perfekt einlesen und einarbeiten. Also haben sie die Themen aufgeteilt, in Bau, Jugendhilfe, Umwelt, Wirtschaft, Kultur, Internationales, Personal, Finanzen und noch einige weitere mehr, unter anderem auch "Schule und Bildung". Dort werden die entsprechenden Themen mit Experten diskutiert und die Beschlüsse des Rates fachlich gut vorbereitet.

Noch mehr über die Arbeit der Ratsmitglieder in Hannover findest Du auf unserer Seite unter www.politikzumanfassen.de/ratstart

Und 500?

Aristoteles schrieb im 4. Jahrhundert vor Christus: "So gilt es, will ich sagen, für demokratisch, dass die Besetzung der Ämter durch das Los geschieht, und für oligarchisch, dass sie durch Wahl erfolgt."

 

Somit war jeder griechischer Bürger sehr wahrscheinlich einmal in seinem Leben im sogenannten Rat der 500 (oder auch "Bule" genannt). Die Amtszeiten waren begrenzt, es gab keinen Unterschied zwischen Bürgern und Politikern, Regierten und Regierenden. Das Volk regierte selbst! 

 

Es sollte damals um die Politik gehen und nicht um die Karriere, ganz normale Leute sollten regieren. Was uns heute absurd vorkommt, war damals der Grundsatz der Demokratie, Jahrhunderte lang: Demokratie bedeutete Losverfahren, da dies als zuverlässigste Methode galt.

 

Nach etlichen Jahren begannen Anführer in Amerika und Frankreich daran zu zweifeln, ob das Volk sich wirklich selbst regieren könne, ob es nicht besser sei, wenn die Herrschaft in weniger Händen aufbewahrt werden würde, ob man nicht verhindern müsse, dass “Pöbel” an die Macht kommen?

 

Die ZEIT hat dazu einen schönen Artikel vorgelegt:

http://www.zeit.de/2017/04/rechtspopulismus-demokratie-wahlen-buergerversammlungen-politisches-system-griechenland/komplettansicht

 

Von Planungszelle bis zur irischen Irischen Bürgerversammlung halten Losverfahren auf in deliberativen Verfahren der paralamentarischen Demokratie immer mehr Einzug. Analog zum Rat der 500 möchten wir so ein zufälliges Verfahren mit dem “ASchuBi500” als Unterstützung der beiden Schülervertreter im Schul- und Bildungsausschuss ins Leben rufen und als Modell der Jugendbeteiligung erproben