MEHR (als nur) FILMPROJEKTE

Wir machen Medienprojekte mit Schulklassen zusammen mit dem Medienbus der Landeshauptstadt Hannover. Dabei haben wir zwei Anliegen:

 

1. Mehr Filmprojekte

Medienprojekte sind eine ganz wunderbare Ergänzung zum klassischen Schulunterricht und eignen sich für so gut wie jedes Thema. Die Schülerinnen und Schüler lernen, genau hinzuschauen und konzentriert zu arbeiten. Sie lernen auch zu abstrahieren und zu vereinfachen: Wie erklären wir einen Sachverhalt möglichst Anschaulich? So richtig geht das nur, wenn man ihn selbst verstanden hat.

 

Darum denken wir, es sollte mehr Filmprojekte an Schulen geben!

 

 

2. Mehr als nur Filmprojekte

Die Arbeit vor und hinter der Kamera, also die eigentliche Filmproduktion, macht nur einen ganz geringen Teil der Arbeit in unseren Projekten aus. Hintergrundwissen, Recherchieren, genaue Konzepte erstellen, Orte finden, Interviewpartner organisieren und vorbereiten, Moderationen schreiben und üben und viel viel mehr gehören zu einem guten Filmprojekt dazu.

 

Wir bieten mehr als nur Filmprojekte!

 

 

3. Alles drin, alles dabei

Für die Medienprojekte bringen wir alles mit in die Schule, was wir für die Durchführung brauchen: Kameras, Mikrofone, Mikrofongalgen, Beleuchtung, Schnittcomputer, und noch vieles mehr. So ermöglichen wir Ihnen die Erfahrung eines Filmprojektes, auch wenn Ihre Schule keine oder nur eine unzureichende Ausstattung hat.

 

Alles aus einer Hand!

 

 

Melden Sie sich bei uns, damit wir auch Ihren Unterricht multimedial bereichern - wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre eMail. Dabei zaubern wir dann nicht ein fertiges Konzept aus dem Hut, sondern überlegen gemeinsam, wie Ihr spezielles Filmprojekt aussehen könnte.

 

Noch mehr FILMehr? Besuchen Sie unsere Projektwebsite unter www.FILMehr.de!


Arbeitsproben


„Grünkohl mit Wurstchen“. Irina Biblic vom Pavillon Hannover muss nicht lange überlegen, als sie nach ihrem deutschen Lieblingsessen gefragt wird. Warum sie nach Deutschland gekommen ist, wird sie den interessiert fragenden Schülerinnen und Schülern ebenso beantworten wie die Frage, ob sie sich wohlfühlt in Hannover.

 

Mit Mikrofon-Galgen und Kamera war die Politik-Klasse des 9. und 10. Jahrgangs der IGS-List unterwegs und hatte Menschen mit Migrationshintergrund im Fokus. Eltern, Mitschüler, aber auch eine Bürgermeisterin und Mitglieder des Migrationsausschusses wurden befragt, gefilmt, und am Ende zu einem fertigen Film geschnitten. Dürfen Migranten wählen? Wie arbeitet der Migrationsausschuss? Haben die Migranten mehr ausländische oder mehr deutsche Freunde? Was ist ihr deutsches Lieblingsgericht? Und: Was sind eigentlich „Migranten“?

Herausgekommen ist ein faszinierendes Bild über Migrantinnen und Migranten in Hannover und deren politische Vertretung. Dass die Arbeit im Migrationsausschuss manchmal frustrierend ist, haben die Schülerinnen und Schüler ebenso aufgedeckt wie die Tatsache, dass viele Migranten gar nichts von ihnen zugedachten Projekten und Hilfen wissen.
In dem 15 Minuten langen kurzweiligen Film, bei dessen Entstehung Lehrerin Angelika Seyfert begleitet wurde durch George Speckert vom Medienbus und Monika und Gregor Dehmel vom Verein Politik zum Anfassen e.V., erfährt man viel über die Chancen und Grenzen der Migrationspolitik in Hannover. Aber auch lustige und anrührende Geschichten von Menschen, die ihre Heimat verlassen und eine neue Heimat gefunden haben, sind zu sehen.

Donnerstag den 6. März 2008 hatte der Film Premiere, als er den Mitgliedern des Migrationsausschusses am Rande der öffentlichen Sitzung im Hodlersaal im Rathaus präsentiert wurde. Neben viel Lob und Bewunderung für das professionelle Ergebnis - Bürgermeister Strauch merkte an, dass ein so gelungenes Schülerprojekt nichts mehr damit zu tun habe, wie Schüler früher mit Zettel und Stift durchs Rathaus gelaufen seien - gab es auch eine spontane Einladung, beim Auftakt der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" der IG BCE am 10. März den Film erneut zu zeigen. Dort ist er Auftakt für eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Rassismus - Rechtsextremismus: Was können wir dagegen tun?". Auf dem Podium: Stephan Weil, Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Gabriele Erpenbeck, Ausländerbeauftragte des Landes Niedersachsen und Ulrich Freese, Stellvertretender Vorsitzender der IG BCE.

Neben dieser Kurzfassung produziert der Medienbus zusammen mit dem Verein Politik zum Anfassen e.V. auch noch eine DVD mit vielen weiteren Inhalten, längeren Interviews und Statistiken zum Thema „Migration in Hannover". Diese DVD wird zusammen mit etlichen didaktischen Anregungen allen Schulen Hannovers als Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Finanziert und gefördert wird diese DVD wie auch das gesamte Projekt durch Dr. Werner Heye von der Stadt Hannover.

 

Und hier können Sie die DVD gegen Spende bestellen.

 

 


Freiwilig in Hannover

Wo können sich junge Menschen sinnvoll engagieren? Macht das Spaß? Und bringt das überhaupt was?

 

Diesen Fragen ging eine Schulklasse aus Hannover nach und probierte einmal aus, wie das ist, sich frewillig zu betätigen. Beim Blindenverband, bei Amnesty International, bei Greenpeace und beim Caritas-Projekt "Balu und Du" recherchierten sie, arbeiteten auch gleich mit und dokumentierten das mit der Kamera. Entstanden sind vier Filmclips, die Lust machen sollen, es selber einmal zu versuchen!

 

Hier sehen Sie den Film über das Blindenwerk. Im "Making of" (siehe unten) kommen die Schülerinnen und Schüler zu Wort, wie ihnen das Filmprojekt gefallen hat. Und Sie lernen die Verantwortlichen kennen.

 

Bei Interesse können Sie über uns gern die DVD mit den anderen Filmen beziehen. Zur Zeit suchen wir weitere Institutionen, die auf ihre Angebote aufmerksam machen wollen. So entsteht nach und nach ein Archiv des freiwilligen Engagements in Hannover und darüber hinaus!

 


Quiz-mich

Was feiert man Ostern? Was ist Bayram? Die Abraham-Lincoln-Realschule in Bad Münder hat sich gemeinsam mit uns während ihrer Präventionstage Gedanken darüber gemacht, was (uns) Feiertage bedeuten.

Herausgekommen ist bei diesem von der IG BCE unterstützten Projekt ein Feiertags-Quiz und eine Straßenumfrage.

 

Der Film ist hier auf der Medienbus-Seite zu sehen.