Kinderrechte - Weltkindertag 2013

Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit über 60 Kindern aus 10 hannoverschen Grundschulen im Neuen Rathaus. In diesem Jahr arbeiteten die Kinder unter anderem zum Thema Kinderrechte. Mit Bildmontagen, Pantomime, Filmen und vielem Kreativen mehr. Die Ergebnisse finden Sie hier.


5 Kinderrechte in Pantomime

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler hat sich damit auseinandergesetzt, einen Teil der Kinderrechte pantomimisch darzustellen. Dabei herausgekommen ist ein spannender Film zum Mitraten:


Deine Rechte in der Schule


Die 11 Kinderrechte in Bild & Text

Die Rechte von Kindern für Kinder, einfach formuliert und visualisiert. Die Ergebnisse werden in einem, auch von den Kindern entworfenen, Flyer zusammengefasst und an alle Grundschulen Hannovers verteilt!

Recht auf Gleichheit

Wenn jemand aus einem anderen Land kommt, soll man ihn nicht ausschließen.

 

Die Kinder, die behindert sind, sollen auch lernen und man soll sie auch nicht ausschließen.

 

Alle Kinder, die keine Eltern haben sollen genau so behandelt werden, wie die Kinder mit Eltern.

 

Die Kinder, die von HartzIV leben, sollen in den Kindergarten gehen dürfen und einen Schulplatz haben.

 

Alle Leute sollen einen Arbeitsplatz kriegen.


Recht auf Gesundheit

Die Kinder, die krank sind, sollen mit Medikamenten behandelt werden.

 

Die Kinder in den anderen Ländern sollen genau so behandelt werden wie wir.

 

Alle Kinder haben das Recht gesund essen zu können.


Recht auf Bildung

Jeder hat das Recht etwas zu lernen.

 

Jeder sollte lesen, schreiben und rechnen können, vor allem auch die Kinder in ärmeren Ländern.

 

Egal aus welchem Land man kommt oder ob man eine Behinderung hat.

 

Jeder sollte lernen dürfen.


Recht auf Spiel + Freizeit

Jeder hat das Recht auf Lernpausen.

 

Jedes Kind darf Freizeit haben.

 

In der Freizeit darf es machen, was es möchte.

 

Eltern sollten sich Zeit nehmen mit den Kindern zu spielen. Sie sollten viel mit den Kindern unternehmen.


Recht auf gewaltfreie Erziehung

Eltern dürfen ihre Kinder nicht schlagen.

 

Wenn Kinder etwas schlechtes gemacht haben, dürfen sie nicht mit Gewalt bestraft werden, sondern man muss darüber reden

 

Eltern dürfen ihre Wut nicht bei den Kindern auslassen.


Recht auf Meinungsfreiheit und Beteiligung

Man soll seine Meinung äußern.

 

Man soll Rechte darauf haben im Unterricht was zu sagen.

 

Kinder sollen das Recht haben den Erwachsenen ihre Meinung zu sagen.

 

Erwachsene haben nicht immer Recht. Kinder dürfen auch sagen, was sie wollen.


Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht

Kinder, die im Krieg leben müssen beschützt werden.

 

Kindern, die auf der Flucht vor dem Krieg sind, muss man helfen.

 

Man muss besonders darauf achten, dass Kinder im Krieg nicht durch Waffen verletzte werden.


Recht auf Schutz vor Misshandlung

Erwachsene dürfen Kinder nicht zwingen etwas zu machen, was sie nicht wollen.

 

Erwachsene dürfen Kinder nicht verletzten.

 

Eltern sollen Kinder vor Misshandlungen beschützen.


Recht auf elterliche Fürsorge

Unsere Eltern sollen gut auf uns aufpassen und sollen fürsorglich sein.

 

Unsere Eltern lassen uns nicht im Stich. Wir sind unseren Eltern nicht egal.

 

Sie sollen dafür sorgen, dass wir nicht zu oft krank werden.


Recht auf besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung

Wenn man behindert ist, hat man trotzdem das Recht auf eine normale Schule zu gehen.

 

Ist jemand behindert, müssen die Eltern das Kind besonders beschützen.

 

Für die Kinder, die eine Behinderun haben, müssen manchmal auch Schultreppen umgebaut werden.

 

Wenn Kinder behindert sind, dürfen sie trotzdem alle Aktivitäten, die normale Kinder tun, machen.


Recht auf Leben

In der Türkei z.B. erlauben die Väter nicht, dass die eigenen Kinder schwul sind. Dann werden sie meistens getötet. Das muss geändert werden.

 

Alle Kinder, egal wie alt sie sind, wie sie aussehen oder aus welchem Land sie kommen, haben ein Recht zu leben.