Leibniz plant das Ihme-Zentrum

Architektur, Ökologie, Kultur, Soziologie, Handel, Verwaltung - multiperspektivisch wie das Universalgenie Leibniz diskutieren Schülerinnen und Schüler zusammen mit Expertinnen und Experten in unserem Wissenschaftsparlament die Zukunft des Ihmezentrums.

 

Im Rahmen der Partnerschaften für Demokratie des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ führten wir gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover eine Demokratiekonferenz durch: Im „November der Wissenschaft“ der Landeshauptstadt fand diese in Form eines Wissenschaftsparlaments mit Schülerinnen und Schülern dreier Schulklassen aus Hannover am 7. und 8. November 2016 statt und stand unter dem Motto “Leibniz plant das Ihme-Zentrum”, um an diesem konkreten Beispiel Möglichkeiten und Grenzen der Stadtentwicklung und Stadtplanung zu erarbeiten und eigene Ideen für die Zukunft des Ihme-Zentrums zu entwickeln.

 

 

 

Ablauf

Von der ersten Einführung bis zur fiktiven Wissenschafts-Ratssitzung fand alles an den beiden Planspieltagen statt.

 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine unterhaltsame Einführung in Geschichte und Gegenwart des Ihme-Zentrums durch den Nachhaltigkeitsberater, Politikwissenschaftler und freien Journalisten Constantin Alexander.

 

Sechs Politik-Teams

Nach einem Crash-Kurs in Kommunalpolitik und Stadtplanung arbeiteten sechs Politik-Teams mit jeweils einem hochkarätigen Experten aus den Bereichen Architektur, Handel, Verwaltung, Kultur, Ökologie und Soziologie. Gemeinsam mit den Experten entwickelten die Schülerinnen und Schülern Ideen, wie die Zukunft des Ihme-Zentrums gestaltet werden soll.

Aus diesen Ideen entstanden Anträge, die am nächsten Tag als Tagesordnung vorlagen, welche die Schülerinnen und Schüler in ihren Teams mit Mitgliedern des Stadtrates durchsprechen. Die Politikerinnen und Politiker gaben Tipps zum Mehrheiten-Finden und zum parlamentarischen Verfahren der Wissenschafts-Ratssitung, die unter Leitung des echten Ratsvorsitzenden Thomas Hermann anschloss. 

 

Ein Presse-Team 

Das Presseteam war von Anfang an mit dabei. Nach einem Crashkurs begleitete das Presse-Team das Wissenschaftsparlament, machte Fotos und drehte einen Film über das Geschehen.

 

 

Ergebnisse

Alle Resultate des Wissenschaftsparlaments fassen wir in einem Protokoll zusammen, das dem Rat, seinen Ausschüssen und der Öffentlichkeit vorgelegt wird. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich direkt an Beschlüssen der Politik zu beteiligen. Ihre Anregungen und Ideen werden gehört und ernstgenommen!